Trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreiches Jubiläumsjahr 2025: Economica-Studie bestätigt, Salzburg AG ist ein Motor des Landes

19.05.2026

Preissenkung mit Preisgarantie startet am 1. Juli

Die Rahmenbedingungen sind noch immer sehr herausfordernd. Die Salzburg AG wird ihrer Rolle als Schrittmacherin aber dennoch gerecht. Im Jubiläumsjahr konnte nicht nur ein gutes Ergebnis erzielt werden, sondern es wurden auch rund 290 Millionen Euro in die Transformation des Energiesystems, die Netze, die Modernisierung des Öffentlichen Verkehrs uvm. investiert. Das Ergebnis ermöglicht es den eingeschlagenen Weg für mehr Unabhängigkeit in Salzburg fortzusetzen. Heuer sind mehr als 300 Millionen Euro an Investitionen geplant. In den kommenden Jahren sind es sogar 1,3 Mrd. Euro.

Eine aktuelle Economica-Studie zeigt: Die Salzburg AG erzielt aus Geschäftstätigkeit und Investitionen eine Bruttowertschöpfung von 1,44 Mrd. Euro österreichweit und 2,26% der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Das ist jeder 44. Euro der Wertschöpfung im Bundesland. Knapp 8.700 Beschäftigungsverhältnisse in ganz Österreich und rund 4.600 Beschäftigungsverhältnisse in Salzburg werden dadurch direkt oder indirekt gesichert.

Gleichzeitig werden wie versprochen Spielräume an die Kund:innen weitergegeben. Die nächste Strompreissenkung steht kurz bevor. Mit 1. Juli 2026 wird der Fix-Tarif mit einem Arbeitspreis von 9,9 Cent/kWh netto gestartet. Dieser Preis wird die kommenden zwei Jahre garantiert.

Umsatz: 2,06 Milliarden Euro
Ergebnis vor Steuern: 157,78 Millionen Euro
Bilanzgewinn: 41,6 Millionen Euro

Das Jahresergebnis 2025 unterstreicht die stabile und solide finanzielle Entwicklung der Salzburg AG. Positiv ausgewirkt haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere die gute Ergebnisentwicklung in den Bereichen Telekom und Tourismus. Darüber hinaus trugen einmalige Effekte aus der Gazprom-Insolvenz, Verbesserungen im Beteiligungsbereich sowie niedrigere Zinsaufwendungen zum Ergebnis 2025 bei. Negativ auf das Ergebnis im Energiebereich wirkten sich hingegen die gesetzten Preismaßnahmen, insbesondere die Strompreissenkungen.

Diese Entwicklung stärkt die Bonität des Unternehmens maßgeblich und bildet eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung des hohen und ambitionierten Investitionsprogramms in Salzburg in den kommenden Jahren.

„Solide Ergebnisse und ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen bilden die Grundlage, dass wir in und für Salzburg in die Zukunft investieren können. Wir schaffen damit nicht nur Unabhängigkeit, sondern sichern und schaffen Arbeitsplätze im Land. Gleichzeitig können wir auch Spielräume für unsere Kundinnen und Kunden weitergeben. Damit startet mit Juli bereits die siebte Strompreissenkung seit 2023“, so Michael Baminger, CEO der Salzburg AG.

„Wir treiben den Ausbau erneuerbarer Erzeugung und den der Netze konsequent voran. Insgesamt werden in den kommenden Jahren rund 1,3 Milliarden Euro für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit investiert. Gerade in Krisenzeiten sind Schritte in mehr Unabhängigkeit notwendig und wichtig. Die Energietransformation ist dafür die Grundlage“, ergänzt Herwig Struber, Vorstand der Salzburg AG.

Versprechen gehalten, Spielräume weitergegeben
Die Salzburg AG gibt Preisvorteile konsequent an ihre Kund:innen weiter und hat seit Mitte 2023 bereits sieben Strompreissenkungen umgesetzt.

Konkrete Maßnahmen und Entlastungen seit 2025

  • 01.2025: Einführung des Salzburg AG Strompreisdeckels (1.000 kWh, Strom Privat 24)
  • 07.2025: Ausweitung des Strompreisdeckels auf 1.500 kWh
  • 11.2025: Jubiläumsaktion mit bis zu 25 Freistromtagen bei einjähriger Bindung
  • Ab 01.07.2026: Neuer Tarif „Strom Preisfix“ mit 9,9 Cent/kWh netto, garantiert bis Mitte 2028

Gewerbebonus

  • Einführung des Gewerbebonus Anfang 2025
  • Erhöhung von 3 auf 4 Cent/kWh netto ab 01.07.2025
  • Gültigkeit der Maßnahmen bis Ende 2026

Die Salzburg AG hat es sich zum Ziel gesetzt, Stromtarife für jeden Bedarf zur Verfügung zu stellen:

  • Der Standardstromtarif „Strom Privat 24“ bietet Kund:innen ein hohes Maß an Sicherheit aufgrund des Strompreisdeckels bis Jahresende.
  • Der Tarif „Strom Index Privat“ richtet sich an alle, die die Preisentwicklung an der Strombörse bewusst mitnehmen möchten.
  • Beim Tarif „FlexSpot“ können Kund:innen ihre Energieverbräuche aktiv managen.

Preisgarantie auch für Gas-Kund:innen
Im Gasbereich blieb der Preis der Salzburg AG über weite Strecken stabil. Mit Oktober 2025 musste der Arbeitspreis minimal angepasst werden (von 5,04 auf 5,9 Cent/kWh netto). Bereits im Dezember 2024 hat die Salzburg AG das Produkt „Erdgas Preisfix“ eingeführt. Jetzt wurde dieses Modell neu aufgelegt. Im Tarif „Erdgas Preisfix28“ wird der Preis von 6,38 Cent/kWh netto (Grundpreis 2,5 Euro/Monat netto) zwei Jahre – bis Ende April 2028 – garantiert.

Investitionskurs für erneuerbaren Ausbau fortgesetzt
Die Salzburg AG hat auch 2025 an ihrem Investitionskurs festgehalten und ist ihrer Rolle als Schrittmacherin der Energietransformation gerecht geworden: Mit der Eröffnung des Wasserkraftwerks Stegenwald, der Agri-PV-Anlagen Wiesenstrom und Salzburgring, dem Bau des PV-Carports in Wals-Siezenheim und dem Ausbau der E-Mobilitätsinfrastruktur hat das Unternehmen weitere Meilensteine gesetzt. Für die Transformation des Energiesystems braucht es aber auch eine stabile und leistungsfähige Netzinfrastruktur. Daher investierte die Salzburg AG gemeinsam mit ihrer 100% Tochter, der Salzburg Netz GmbH 2025 rund 114 Mio. Euro in den Ausbau der Netzinfrastruktur.

Wertschöpfung für die Region: Salzburg AG ist Standortmotor
Eine aktuelle volkswirtschaftliche Studie von Economica bestätigt die Salzburg AG als starke Impulsgeberin für das Bundesland. Laut aktuellen Daten der Studie werden durch die Geschäftstätigkeit und die Investitionen der Salzburg AG österreichweit eine Bruttowertschöpfung von rund 1,4 Mrd. Euro generiert. Auf das Bundesland Salzburg gerechnet, beläuft sich dieser Wert auf rund 791 Mio. Euro, das entspricht 2,26% der gesamten Wirtschaftsleistung von Salzburg. „Man könnte auch sagen, dass jeder 44. Euro der regionalen Wertschöpfung im Bundesland von der Salzburg AG erwirtschaftet wird. Größenordnungsmäßig entspricht die österreichweite Wirtschaftsleistung der Salzburg AG, einschließlich ihrer Investitionen, damit der direkten Bruttowertschöpfung der gesamten Forstwirtschaft in Österreich, in Zahlen ausgedrückt sind das rund 1,44 Mrd. Euro“, erklärt Professor Christian Helmenstein die Zahlen.

Zudem sichert und schafft die Salzburg AG direkt und indirekt österreichweit 8.723 Beschäftigungsverhältnisse. In Salzburg sind es 4.573 und somit ganze 1,23% der Beschäftigung im Land. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Golling oder der Beschäftigten in der Gemeinde Bergheim.

Auch Bund, Land und Gemeinden profitieren laut der Studie von Economica von den Aktivitäten der Salzburg AG. Diese führen österreichweit zu fiskalischen Effekten, also zusätzlichen Einnahmen aus Steuern und Abgaben (Sozialversicherung etc.) von rund 667 Millionen Euro. Alleine aus Ertragsanteilen und Kommunalsteuer erhalten Land Salzburg und die Gemeinden rund 19 Millionen Euro.






Nachhaltigkeitserklärung 2025 bestätigt Kurs
Die Salzburg AG Gruppe hat ihre Nachhaltigkeitserklärung für das Geschäftsjahr 2025 freiwillig erstellt – als Vorbereitung auf die über das Geschäftsjahr 2027 erstmals geltende Berichtspflicht. Die Inhalte wurden gemäß den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) aufgebaut und die vier ausgewählten Themen durch die KPMG geprüft. Zu den als wesentlich bewerteten Auswirkungen, Risiken und Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Salzburg AG Gruppe in Bezug auf die ESRS-Themen wurden hier Konzepte, Maßnahmen, Kennzahlen und Ziele sowie weitere Informationen dargestellt. Während „Auswirkungen“ positive oder negative Effekte auf Menschen und Umwelt beschreiben, erfassen Risiken und Chancen mögliche finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen.

Mit ihrem klaren Transition-Plan unterstreicht die Salzburg AG ihre Ambition als Decarbonizer: Die direkten Emissionen (Scope 1)(*) sollen bis 2030 um 50 % und bis 2040 um mindestens 93% gegenüber 2024 sinken – mit dem unveränderten Ziel der vollständigen Dekarbonisierung. Trotz eines Anstiegs der Emissionen im Jahr 2025 infolge höheren Wärmebedarfs und des Ausbaus der Fernwärme bleibt die strategische Richtung eindeutig. Im Fokus stehen die Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung – insbesondere der schrittweise Übergang von Erdgas auf alternative Energieträger – sowie die Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe, womit rund 95 % der Scope‑1-Emissionen abgedeckt werden.

Gutes Ergebnis 2025 Grundlage für weitere Investitionen
Die Salzburg AG verzeichnete im vergangenen Jahr 2025 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 157,8 Mio. Euro.

Ausschlaggebend dafür war unter anderem die Entspannung auf den Großhandelsmärkten mit der Rückkehr auf ein allgemein niedrigeres Preisniveau wie in den Jahren zuvor.

Die Umsatzerlöse der Salzburg AG sind im Vergleich zum letzten Jahr auf 2,06 Milliarden Euro gesunken. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf den Rückgang der Großhandelspreise für Strom und Gas zurückzuführen. Der Bilanzgewinn für 2025 beläuft sich auf 41,6 Millionen Euro.

Dass die Salzburg AG in allen Bereichen Tempo macht, zeigen die für 2026 geplanten Projekte:

  • Neben der Inbetriebnahme des Kraftwerks Sulzau ist das Salzachkraftwerk Golling, das gemeinsam mit dem Verbund umgesetzt wird, Mitte Februar zur UVE eingereicht worden.
  • Im Bereich der Photovoltaik hat man für 2026 weitere PV-Freiflächen-Anlagen in Planung.
  • Im Jänner 2026 fand die UVP-Verhandlung für das Windparkprojekt Windsfeld statt. Die Empfehlungen der Sachverständigen wird die Windsfeld GmbH nun entsprechend aufgreifen und das Projekt dahingehend optimieren.
  • Am Lehmberg setzt die Salzburg AG gemeinsam mit ihrem Projektpartner der Wien Energie die nächsten Schritte.
  • Zum weiteren Ausbau der öffentlichen E-Ladestruktur stehen 2026 rund 6 Millionen Euro zur Verfügung. Der Ladepark in St. Johann, der im Laufe des kommenden Jahres errichtet wird, ist mit 1.600 kW Ladeleistung der erste seiner Art.
  • Für die Lokalbahn und den Obus investiert die Salzburg Linien GmbH 2026 rund 47 Millionen Euro inkl. aller Fördermittel von Stadt, Land und Bund. Davon entfallen 10 Mio. Euro auf den Obus, die für die Erneuerung der Obus-Remise sowie Fahrleitungserneuerungen und -ausbau investiert werden. Bei der Salzburger Lokalbahn setzt man rund 37 Mio. Euro in die weitere Modernisierungsoffensive ein.

Abwärmenutzung von Kaindl durch Aufsichtsrat freigegeben
Fernwärme ist der Schlüssel für die Energietransformation – gerade in der dicht besiedelten Stadt Salzburg. Die Salzburg AG verfolgt dabei das klare Ziel, bis 2040 ihre Wärmeversorgung zu dekarbonisieren. Im Verbundnetz Salzburg–Hallein liegt dieser Anteil derzeit bei rund 40 %. Mit dem geplanten Projekt rund um das HKW Kaindl und der Abnahme von etwa 230 GWh Wärme pro Jahr kann dieser Anteil auf rund 65 % erhöht werden und stärkt damit die Ambition „Decarbonizer“. Die dafür benötigte Transportleitung ist aktuell in Planung. Der Baustart für den ersten Teilabschnitt ist für Sommer 2026 vorgesehen. Die dafür vorgesehenen Investitionen werden sich voraussichtlich auf 51 Mio. Euro belaufen.



(*) Scope 1–3: Emissionen aus eigenen Anlagen/Fahrzeugen (Scope 1), aus zugekauftem Strom/Wärme (Scope 2) und bei Lieferanten sowie durch Nutzung/Entsorgung der Produkte (Scope 3).

 


Die Salzburg AG‑Gruppe ist eine innovative, digitale und nachhaltige Unternehmensgruppe, die als engagierte Decarbonizerin die klimafreundliche Zukunft aktiv gestaltet. Als Customer Hero erleichtert sie mit kundenorientierten Lösungen den Alltag der Kund:innen – von sauberer Energie und sicherer Trinkwasserversorgung über Telekommunikation, Internet und Kabel‑TV bis hin zu nachhaltiger Mobilität mit den Salzburg Linien. Als starke Partnerin vereint die Salzburg AG‑Gruppe ihre Kompetenzen in Energieerzeugung sowie E‑Mobilität und verbindet technologische Stärke mit regionaler Verantwortung; auch im Tourismus gemeinsam mit der Salzburg Tourismus GmbH. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete sie mit rund 2.700 Mitarbeiter:innen einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro.



Kontakt

Pressestelle Salzburg AG
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Telefon: 
+43/662/8884-2810; +43/662/8884-1207
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E-Mail: 
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