Die Salzburg Netz GmbH stellte 2025 einen neuen Versorgungsrekord für das Netzgebiet Salzburg auf. Im Jahr 2025 waren Haushalte im Bundesland nur rund 13 Minuten ohne Stromversorgung. Damit erreichte man den niedrigsten Wert seit 2002 und liegt deutlich unter dem österreichweiten Schnitt, der - ebenfalls ohne Großereignisse - bei 15,5 Minuten liegt.
Am vergangenen Mittwoch hat die E-Control ihre jährliche Störungs- und Ausfallstatistik für Strom veröffentlicht. Diese stellt der österreichischen Stromversorgung 2025 ein gutes Zeugnis aus. Österreichweit waren Haushalte laut Regulierungsbehörde im Schnitt 15,5 Minuten ohne Stromversorgung. Dieser Wert beinhaltet alle nicht geplanten Stromausfälle ohne den Einbezug von Großereignissen. Berechnet man diesen Wert, in der Fachsprache ASIDI (Average System Interruption Duration Index) genannt, für das Netzgebiet der Salzburg Netz GmbH, so kommt man hier auf 13,18 Minuten. Im Bundesland Salzburg waren die Haushalte also im Schnitt 13,18 Minuten von ungeplanten Stromunterbrechungen betroffen.
„Es freut uns sehr, dass wir mit diesem neuen Bestwert zeigen können, wie zuverlässig unser Stromnetz im Bundesland Salzburg funktioniert. Wir liegen mit diesem Wert nicht nur unter dem österreichweiten Schnitt, sondern erreichen auch den niedrigsten Wert seit Beginn der Auswertung im Jahr 2002. Die Salzburg Netz und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Versorgungssicherheit und sind 24/7, 365 Tage im Jahr für eben diese im Einsatz“, erklärt Salzburg Netz Geschäftsführer Johannes Walsberger. „Stabile und leistungsfähige Netze sind die Grundvoraussetzung für die Energietransformation, und dieser Wert bestätigt uns den eingeschlagenen Weg weiterhin in den Ausbau der Netzinfrastruktur zu investieren. Allein heuer investieren wir 116 Millionen Euro in stabile Stromnetze“, ergänzt Salzburg Netz Geschäftsführerin Christina Staude.
Keine ausgewiesenen Großereignisse 2025
Vor allem wetterbedingte Großereignisse wie Muren, Schneefall, Starkregen und damit verbundene Überschwemmungen sind es, die oft in ganzen Ortsteilen und Regionen für Stromausfälle sorgen. Im Jahr 2025 hat es im Netzgebiet der Salzburg Netz GmbH keine derartigen Störungen gegeben. In den Jahren zuvor führten zum Beispiel Schneestürme und Hochwässer zu längeren Unterbrechungen.
Weiterhin stabile Netze
Betrachtet man den Wert der Stromunterbrechungen aus dem Vorjahr, also 2024, so lässt sich auch hier erkennen, die Salzburg Netz GmbH steht für Versorgungssicherheit. 2024 lag der Wert der Versorgungsunterbrechungen ohne Großereignisse noch bei 20,02 Minuten – österreichweit gesehen sogar bei 25,08 Minuten. 2025 lag man mit 13,18 Minuten ganze 6,84 Minuten unter dem Vorjahr.
Netzausbau sorgt auch zukünftig für Stabilität
Der Weg hin zu mehr erneuerbarer Energieerzeugung braucht den Ausbau der Netze. Die Salzburg AG arbeitet gemeinsam mit ihrer Tochter, der Salzburg Netz GmbH, weiterhin kontinuierlich am Netzausbau. Allein 2026 investiert man rund 121 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur für Strom und Gas. In diesem Jahr werden die Geschäftsstelle und das neue Umspannwerk in Seekirchen fertig gestellt, auch der Bau des Umspannwerks Anthering schreitet voran. Im Lungau ist der Bau eines zweiten Umspannwerks in Tamsweg geplant. Für die Absicherung der Stadt Salzburg wird die Umspannstation Maxglan zu einem vollwertigen Umspannwerk ausgebaut. Parallel dazu werden Mittel- und Hochspannungsleitungen im ganzen Bundesland errichtet, verstärkt oder verkabelt und auch der Ausbau der Niederspannungsebene wird vorangetrieben.