Die Salzburg AG ist Schrittmacherin in Sachen Energietransformation und Ausbau erneuerbarer Erzeugung. Insgesamt werden in den kommenden Jahren rund 1,3 Milliarden Euro für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit investiert. Gerade in Krisenzeiten sind Schritte in mehr Unabhängigkeit notwendig und wichtig. 2026 setzt man den eingeschlagenen Kurs fort und investiert weiterhin kräftig: Von den dafür vorgesehenen 311 Millionen Euro wurden im ersten Quartal 2026 bereits 115 Millionen Euro u.a. für die Energietransformation verfügt. Heute wurden im Aufsichtsrat weitere erneuerbare Projekte auf den Weg gebracht. Mit dem Bau der Power-to-Heat Anlage im HKW Nord und der Kooperation mit der RAG wird weiter in die Versorgung und in den Ausbau der Erneuerbaren investiert.
„Die Salzburg AG übernimmt Verantwortung für die sichere Energieversorgung im Land. Die hohen Investitionen in erneuerbare Energie und in den Netzausbau stärken die regionale Unabhängigkeit, machen Salzburg krisenfester und sichern langfristig die heimische Energieversorgung“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann a.D. Wilfried Haslauer.
„Versorgungssicherheit hat für uns gerade in Krisenzeiten oberste Priorität. Mit unserer langfristigen Einkaufsstrategie im Bereich von Gas und Strom können wir faire Preise weitergeben. Damit sorgen wir in unsicheren Zeiten für Stabilität und werden einmal mehr unserer Ambition Customer Hero gerecht“, erklärt CEO der Salzburg AG, Michael Baminger.
„Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig der konsequente Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung in allen Sparten ist. Daher treibt die Salzburg AG die Transformation unseres Energiesystems laufend voran“, so Herwig Struber, Vorstand der Salzburg AG.
Salzburg AG sieht derzeit keine Lieferengpässe bei Gas
Nach der Heizperiode hat die Salzburg AG bereits mit der Einspeicherung von Erdgas für die kommende Heizsaison begonnen. Bis zum Herbst 2026 sollen die Speicher wieder gefüllt sein. Aufgrund der vorausschauenden Einkaufsstrategie der Salzburg AG sind die für die neue Heizperiode vorgesehenen Mengen nicht nur preislich, sondern auch mengenmäßig abgesichert. Lieferengpässe sind daher aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.
Stabile Preise für Kund:innen
Die Salzburg AG verfügt sowohl beim Gas als auch beim Strom über eine langfristige Einkaufsstrategie und kann so Preise für ihre Kund:innen frühzeitig sichern und Spielräume weitergeben, wenn diese verfügbar sind. Mit den Preisfix-Produkten schafft das Unternehmen sowohl bei Gas als auch bei Strom Planungssicherheit bis 2028.
Kooperation mit RAG stärkt Know-how im Bereich Wasserstoff
Die Salzburg AG hat im Jänner 2026 mit der RAG Austria AG einen dreijährigen Kooperationsvertrag über 1 MW Elektrolyseleistung abgeschlossen. Der genutzte Elektrolyseur verfügt über eine Gesamtleistung von mehr als 10 MW. Ziel der Zusammenarbeit ist der gezielte Aufbau von Know-how im Betrieb von Elektrolyseanlagen sowie die Nutzung von grünem Wasserstoff, unter anderem in der thermischen Erzeugung. „Die Kooperation ist ein weiterer Schritt, um neue Technologien in das Energiesystem zu integrieren und die Energieversorgung langfristig resilient, nachhaltig und zukunftsfit aufzustellen“, erklärt Herwig Struber, Vorstand der Salzburg AG.
Power-to-Heat stärkt Dekarbonisierung der Fernwärme
Heute hat der Aufsichtsrat der Salzburg AG auch den Bau der neuen Power‑to‑Heat‑Anlage am Standort des HKW Nord beschlossen. Damit setzt die Salzburg AG einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung dekarbonisierter Fernwärme und Flexibilitätskapazität für die Energietransformation. Überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen wird gezielt in Wärme umgewandelt. Das reduziert den Einsatz fossiler Energieträger und stärkt gleichzeitig die Versorgungssicherheit. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 11,6 Millionen Euro.
„Die Königsdisziplin der Energietransformation ist Flexibilität: Stromversorgung in jenen Zeiten sicherzustellen, in denen wir sie brauchen. Unsere neue Power-to-Heat Anlage tut genau das“, erklärt CEO Michael Baminger.
Salzburg AG begrüßt EABG
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien begrüßt die Salzburg AG, dass die Bundesregierung das Erneuerbaren‑Ausbau‑Beschleunigungs‑Gesetz jetzt vorgelegt hat. „Es muss alles getan werden, dass wir in Sachen Ausbau der heimischen Energieerzeugung aus Wind, Wasser und Sonne noch mehr Tempo aufnehmen“, betont Baminger.
Neue Zusammensetzung des Aufsichtsrates
Im Zuge der außerordentlichen Hauptversammlung, die vor der Aufsichtsratssitzung stattgefunden hat, wurden drei neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt. Neben Mag. Eva Schinkinger, Vorstandsmitglied der Energie AG Oberösterreich, wurden Mag. Michaela Huber, Geschäftsführerin ÖBB Operative Services GmbH & Co KG und Mag. Johannes-Jeremy Göppner, Büroleiter von Landesrat Martin Zauner in den Aufsichtsrat der Salzburg AG gewählt.
Die Salzburg AG ist ein innovatives, digitales und nachhaltiges Green Tech Unternehmen, das mit seinen Produkten und Dienstleistungen das Leben der Salzburgerinnen und Salzburger erleichtert. Aufgrund seines Portfolios kann das Unternehmen digitalisierte Lösungen in allen Lebensbereichen anbieten. Nachhaltige und klimafreundliche Versorgung mit sauberer Energie, Telekommunikation, Internet und Kabel TV sind allen Salzburgerinnen und Salzburgern garantiert. Die Salzburg AG ist außerdem Komplettanbieter in den Bereichen E-Mobilität und Photovoltaik. Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete die Salzburg AG mit rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 2,27 Milliarden Euro Umsatz.