Die Salzburg Netz GmbH erweitert das Umspannwerk Mitte um einen Transformator. Damit verstärkt das Unternehmen die Stromversorgung in der Stadt Salzburg und sichert langfristig die Netzstabilität. Für die Anlieferung und den Transport war ein Sondertransport und spektakuläre Einhubarbeiten notwendig.
Die Salzburg Netz GmbH verstärkt am Standort des Heizkraftwerks Mitte das dortige Umspannwerk um einen weiteren Transformator für die Spannungsebenen 110 kV und 30 kV. Diese Aufrüstung ist notwendig, um die Energietransformation und die damit verbundene steigende Netzlast zu bewältigen.
„ Der Weg hin zu mehr erneuerbarer Energieerzeugung braucht den Ausbau der Netze. I2026 investieren wir rund 121 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur, 116 Millionen alleine in das Stromnetz, denn stabile und leistungsfähige Netze sind die Grundvoraussetzung für die Energietransformation.“, sagt Salzburg Netz Geschäftsführerin Christina Staude.
Präzisionsarbeiten lieferten spannende Bilder
Geliefert wurde der ca. 90 Tonnen schwere Transformator mit einem Schwertransport. Auch der Einbau war nicht alltäglich. Damit der Trafo auch an seine richtige Stelle fand, waren spezielle Einhubarbeiten notwendig. In Zusammenarbeit mit dem Transformatorhersteller wurde der Transformator an einem Vormittag an den für ihn vorgesehenen Platz positioniert.
Investition in die Versorgungssicherheit
„Eine sichere und leistungsfähige Stromversorgung ist die Grundlage für das tägliche Leben und Arbeiten in Salzburg. Mit dem zusätzlichen Transformator stärken wir die Infrastruktur an einem zentralen Knotenpunkt und schaffen die Voraussetzungen, um den steigenden Energiebedarf auch künftig zuverlässig abzudecken“, sagt Philipp Möschl-Brandl, Projektverantwortlicher der Salzburg Netz GmbH.
Mit dem Ausbau des Umspannwerks Mitte schafft die Salzburg Netz GmbH zusätzliche Kapazitäten für die Stromversorgung im zentralen Stadtgebiet. Solche Investitionen sind notwendig, um die Versorgungssicherheit auch in Zukunft auf hohem Niveau zu halten und Salzburgs Energieinfrastruktur laufend an neue Anforderungen aufgrund der Energietransformation anzupassen.
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