Mit dem Spatenstich zum ersten Batteriespeicher der Salzburg AG am Gelände des Heizkraftwerk Nord setzt das Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung Flexibilisierung der Energieversorgung. Durch den Bau können zukünftig 30 MWh Energie gespeichert werden, das entspricht dem Tagesverbrauch von 8.000 bis 10.000 Haushalten. In der Bauzeit von nur zwölf Monaten werden sieben Batteriecontainer errichtet. Dafür investiert die Salzburg AG rund 9 Millionen Euro.
Der Stromverbrauch wird sich bis 2040 voraussichtlich verdoppeln, deshalb braucht es neben dem Ausbau erneuerbarer Energie auch mehr Flexibilität im Energiesystem. Speichertechnologien sind für das Gelingen der Energietransformation ein zentraler Baustein. Schwankungen in der Stromerzeugung können so ausgeglichen werden. Entscheidend hierfür ist der ausgewogene Mix an Speichertechnologien. Mit dem Spatenstich zum ersten Batteriespeicher der Salzburg AG setzt das Unternehmen nun einen wichtigen Schritt.
„Die Königsdisziplin der Energietransformation ist Flexibilität: Stromversorgung in jenen Zeiten sicherzustellen, in denen wir sie brauchen. Unser erster Batteriespeicher am Standort des HKW Nord tut genau das.“, erklärt CEO Michael Baminger.
„Die Energieversorgung der Zukunft braucht einen Mix unterschiedlicher Speichertechnologien – vom Heimspeicher über Batteriespeicheranlagen bis hin zu Pumpspeicherkraftwerken. Daher prüfen wir aktuell weitere Standorte und Projekte für mögliche Speichertechnologien“, betont auch Herwig Struber, Vorstand der Salzburg AG.
Batteriespeicher sorgt für Flexibilisierung der Stromversorgung
Mit einer Leistung von 15 Megawatt und 30 MWh Speichervolumen aufgeteilt auf sieben Batteriecontainer regelt der Batteriespeicher so viel Strom wie es dem Tagesverbrauch von 8.000 bis 10.000 Haushalten entspricht. Die Anlage wird östlich des bestehenden Heizkraftwerks auf einer bereits energiewirtschaftlich genutzten Fläche errichtet und soll Ende 2027 in Betrieb gehen.