Turbinen, technische Bauteile, komplexe Abläufe: Das Innere eines Wasserkraftwerks verbindet man vermutlich nicht als Erstes mit Holzschnitt und Druckgrafik. Genau dort setzt Lukas Stangl an. Der Preisträger des Salzburg AG-Kunstpreises macht Technik zum Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit und zeigt mit „Netzwerke“ eine Ausstellung, die neue Blicke auf Infrastruktur ermöglicht.
Mit der Vernissage zum Salzburg AG Kunstpreis startete gestern, am 2. November, die Ausstellung „Netzwerke“ des Preisträgers Lukas Stangl in der Rotunde der Salzburg AG. Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums im vergangenen Jaht hat die Salzburg AG gemeinsam mit der Universität Mozarteum erstmals den Salzburg AG-Kunstpreis verliehen. Mit dem Preis setzt das Unternehmen einen starken Akzent im Kulturbereich und fördert gezielt künstlerische Innovationen im Bereich der visuellen Kunst.
In seinem ausgezeichneten Projekt widmet sich der Künstler Lukas Stangl den technischen Komponenten und Abläufen von Wasserkraftwerken der Salzburg AG. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit den technischen Systemen hinter der Stromerzeugung aus Wasserkraft entwickelte Stangl Druckgrafiken, in denen das traditionelle Verfahren des Holzschnitts mit moderner Frästechnik in Dialog tritt.
In der Ausstellung fügen sich die einzelnen Arbeiten zu einem raumübergreifenden Netzwerk, das komplexe technische Zusammenhänge und wechselseitige Beziehungen sichtbar macht. So eröffnet Stangl neue Perspektiven auf die Strukturen und Prozesse, die unsere technische Umwelt prägen. Die Kunstwerke können noch bis Ende November in der Zentrale der Salzburg AG besichtigt werden.
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