Einsatzkräfte übten Zugevakuierung nach Notbremsung der Lokalbahn

12.09.2026

Salzburger Lokalbahn, Feuerwehr und Rotes Kreuz trainierten gemeinsam die Evakuierung eines Zuges auf freier Strecke

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Wie läuft eine Evakuierung ab, wenn ein Zug mitten auf der freien Strecke nach einer Notbremsung zum Stillstand kommt und rund 20 Fahrgäste – darunter auch Verletzte – aus dem Zug gebracht werden müssen? Dieser Herausforderung stellten sich die Feuerwehren Oberndorf und Göming, das Rote Kreuz Lamprechtshausen und die Salzburg Linien heute, Samstag, bei einer gemeinsamen Einsatzübung in Ziegelhaiden, Gemeinde Oberndorf.
Das Übungsszenario: Ein Zug der Salzburger Lokalbahn kommt nach einem vermeintlichen Suizidereignis auf freier Strecke durch eine Notbremsung zum Stillstand. Die Einsatzkräfte müssen den Zug samt notwendiger Ausrüstung zu Fuß erreichen, die Fahrgäste evakuieren und die Betroffenen anschließend betreuen.

Zusammenarbeit und Ortskenntnis
Im Mittelpunkt der Übung standen dabei vor allem die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen, die Ortskenntnis entlang der Bahnstrecke sowie die besonderen Anforderungen bei Einsätzen auf freier Strecke. Auch der Gleiswagen der Feuerwehr Oberndorf wurde dabei unter realistischen Bedingungen erprobt.

Einsatz auf freier Strecke als besondere Herausforderung
„Ein Einsatz auf freier Strecke ist für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. Deshalb ist es wichtig, die Abläufe gemeinsam zu trainieren und die örtlichen Gegebenheiten genau zu kennen. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen und die Zusammenarbeit zwischen Bahn, Feuerwehr und Rotem Kreuz funktionieren“, sagt Moritz Schrempf von der Zugleitung der Salzburger Lokalbahn, der die Übung organisiert hat.

Die gemeinsame Übung diente damit nicht nur der technischen Vorbereitung und der Abstimmung der Kommunikation, sondern vor allem der Sicherheit von Fahrgästen und Einsatzkräften im Ernstfall.

Für den Ernstfall gerüstet sein
„Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“ betont Gerlinde Hagler, Geschäftsführerin der Salzburg Linien. „Mit unseren regelmäßigen Übungen wollen wir sicherstellen, dass im Ernstfall alles reibungslos abläuft und alle Beteiligten gut aufeinander abgestimmt sind. Seitens der Salzburg Linien bedanke ich mich bei allen Beteiligten für die professionelle Vorbereitung und Durchführung dieser herausfordernden Übung.“

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Mag. Harald Haidenberger
Pressesprecher Verkehr
Telefon +43/662/ 8884-6119
Mobil: +43/676/8682-6119
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